Erklärung
Die Englische Eröffnung beginnt mit 1.c4: Der Bauer von c2 zieht zwei Felder nach c4. Von dort kontrolliert er d5, eines der vier Zentralfelder neben d4, e4 und e5. Statt das Zentrum direkt mit einem d- oder e-Bauern zu besetzen, beeinflusst Weiß es vom Damenflügel aus.
Die wichtigste Folge ist Flexibilität. Weiß kann den d-Bauern später noch ins Zentrum ziehen, einen Springer vom Ausgangsfeld nach c3 oder f3 entwickeln und den Läufer von f1 durch ein Fianchetto nach g2 stellen, also zuvor den g-Bauern ziehen. Viele englische Stellungen können auch aus anderen Eröffnungen entstehen. Führen zwei verschiedene Zugfolgen zur selben Stellung, spricht man von einer Zugumstellung.
Eine wichtige Antwort ist 1...e5, die einen schwarzen Bauern ins Zentrum stellt und Strukturen erzeugt, die bestimmten Eröffnungen mit vertauschten Farben ähneln. Eine weitere ist 1...c5, die Symmetrische Englische Eröffnung, weil beide Seiten ihren c-Bauern spiegelbildlich vorziehen. Die ist eng verwandt, da die Springerentwicklung nach f3 und der Vorstoß c4 in beiden Systemen vorkommen können und der Name von der genauen Zugfolge abhängt.
1. kontrolliert und hält das Zentrum offen
Die Englische Eröffnung beginnt am Flügel
Weiß kann das Zentrum beeinflussen, ohne schon den d- oder e-Bauern zu ziehen.
Quellen
- 1.English Opening - Chess Openings, Chess.com
- 2.English Opening, Wikipedia contributors
