Englische Eröffnung, Carls-Bremen-System

Auch bekannt als: Bremen-System

Ein englischer Aufbau mit c4, Nc3 und g3 gegen ...e5 und ...Nf6, der die Entwicklung des Läufers nach g2 vorbereitet.

Erklärung

Das Carls-Bremen-System entsteht innerhalb der , wenn Weiß c4 spielt, den Springer nach c3 entwickelt und mit g3 den Läuferzug vorbereitet, während Schwarz einen Bauern auf e5 und einen Springer auf f6 stellt. Der Zug g3 öffnet dem Läufer von f1 den Weg nach g2.

Diese Läuferentwicklung heißt Fianchetto: Der g-Bauer zieht ein Feld vor, und der Läufer besetzt von g2 aus die lange Diagonale. Dort kontrolliert er helle Zentralfelder mit, besonders d5. Weiß hat den Springer von g1 noch nicht gezogen. Er kann zur natürlichen Entwicklung nach f3 oder nach e2 gehen, wenn der f-Bauer frei bleiben soll.

Der Hauptwert des Systems liegt in seiner Flexibilität. Mit Nf3 kann es sich der annähern. Mit d3, e4 und Nge2 kann es eine Botwinnik-Aufstellung annehmen. g3 legt daher nicht den gesamten Plan fest. Die späteren Entscheidungen über den Springer von g1 sowie den d- und e-Bauern bestimmen den Stellungstyp nach der Eröffnung.

Häufige Verwechslungen

Carls-Bremen und Botwinnik

Carls-Bremen wird früher durch c4, Nc3 und g3 definiert. Das Botwinnik-System ergänzt eine konkretere Bauernformation mit d3 und e4.

Verwandte Begriffe

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