Erklärung
Die Partie des Jahrhunderts ist Donald Byrne gegen , gespielt 1956 beim Lessing J. Rosenwald-Turnier in New York. Fischer war dreizehn Jahre alt und führte die schwarzen Steine. Der Schachautor und Meister Hans Kmoch machte den Namen nach der Partie bekannt, die schnell zu einem der ersten großen öffentlichen Belege für Fischers Talent wurde.
Die Partie ist vor allem für eine Kombination bekannt, bei der Fischer die Eroberung seiner Dame zulässt. Eine Kombination ist eine konkrete Zugfolge, die meist von unmittelbaren Drohungen wie Schachs, Schlägen oder Matt angetrieben wird und ein berechenbares Ziel verfolgt. Fischer gibt die Dame nicht nur für den Effekt auf. Nachdem Weiß das Opfer annimmt, schlägt der schwarze Läufer einen anderen Läufer mit Schach, statt die weiße Dame zu nehmen. Fischer behält die Initiative, gewinnt in den folgenden Zügen erhebliches Material und koordiniert seine verbleibenden Figuren zu einem entscheidenden Angriff, der schließlich im Schachmatt endet.
Sie wird wegen der spektakulären Kombinationen oft mit der verglichen. Sie darf jedoch nicht mit verwechselt werden, das weithin „Match of the Century“ genannt wird: Das war Fischers Weltmeisterschaftskampf gegen Spassky sechzehn Jahre später.
Häufige Verwechslungen
Match of the Century
Die Partie des Jahrhunderts ist eine einzelne Partie von 1956. „Match of the Century“ bezeichnet gewöhnlich Fischer gegen Spassky bei Reykjavík 1972.
Begriff anzeigenQuellen
- 1.A Beautiful Game, World Chess Hall of Fame
- 2.A Memorable Life: A Glimpse into the Complex Mind of Bobby Fischer, World Chess Hall of Fame
