Erklärung
Das Hutton-System organisiert einen großen Mannschaftswettbewerb, ohne dass jedes Mitglied gegen jedes Mitglied aller gegnerischen Mannschaften spielen muss. Der Internationale Fernschachbund, nach seiner englischen Bezeichnung ICCF abgekürzt, definiert es als ein System, in dem jede Mannschaft gegen alle anderen Mannschaften spielt, während jeder Spieler nur an einer Begegnung mit einer gegnerischen Mannschaft beteiligt ist.
Zum Verständnis hilft die Trennung zwischen Mannschafts- und Spielerebene. Auf Mannschaftsebene ist jede Begegnung zwischen zwei Mannschaften vertreten. Auf Spielerebene werden diese Begegnungen auf die Bretter verteilt. Ein Spieler kann für die Begegnung seiner Mannschaft mit einer bestimmten gegnerischen Mannschaft zuständig sein, während ein anderes Brett den Vergleich mit einer anderen Mannschaft abdeckt. So entsteht ein vollständiger Wettbewerb zwischen den Mannschaften bei begrenzter Belastung für jede Person.
Die Zahl der Partien, die Farbverteilung und die Brettanzahl richten sich nach den Veranstaltungsbestimmungen. In einer dokumentierten Anwendung spielt jeder Teilnehmer zwei gleichzeitige Partien gegen einen einzigen Gegner, eine mit jeder Farbe. Eine kann wichtig sein, weil sie dem Organisator eine beständige Grundlage bietet, um die Mannschaftsbegegnungen auf die Spieler zu verteilen.
Häufige Verwechslungen
Kein individuelles Rundenturnier
Jede Mannschaft trifft auf jede andere Mannschaft, aber nicht jeder Spieler spielt gegen jedes Mitglied der gegnerischen Mannschaften.
Quellen
- 1.ICCF Definitions and Acronyms, International Correspondence Chess Federation (ICCF)
- 2.British Correspondence Chess Team Championship, English Federation for Correspondence Chess
