Erklärung
Nach den Regeln der FIDE, des Weltschachbundes, ist ein inaktiver Spieler eine Person, die während eines Zeitraums von einem Jahr keine gewertete Partie gespielt hat. Eine gewertete Partie wird in die offizielle FIDE-Stärkeberechnung einbezogen, und die daraus entstehende Wertungszahl ist eine numerische Schätzung der Spielstärke. Inaktivität ist ein Verwaltungsstatus, keine Strafe und kein automatischer Verlust von Wertungspunkten.
Die Zahl bleibt gespeichert. Ein Spieler wird wieder aktiv, sobald er in einer Wertungsperiode, also dem Zeitraum einer Listenaktualisierung, mindestens eine gewertete Partie spielt, und erscheint in der nächsten Liste als aktiv. Dies unterscheidet sich vom Verlust der Wertung: Sinkt die Zahl unter 1400, führt die nächste Liste den Spieler als ungewertet und behandelt ihn anschließend wie jeden anderen ungewerteten Spieler.
Inaktivität verhindert für sich allein keine Rückkehr in den Wettbewerb. Sie zeigt an, dass die veröffentlichte Zahl nicht durch jüngste Partien bestätigt wurde. Der Status darf weder mit dem Erwerb einer noch mit einer disziplinarischen Sperre durch verwechselt werden.
Häufige Verwechslungen
Ungewerteter Spieler
Ein inaktiver Spieler behält eine veröffentlichte Zahl. Ein ungewerteter Spieler hat in dieser Liste keine aktuelle Zahl.
Gesperrter Spieler
Inaktivität dokumentiert fehlende aktuelle Wertungspartien und kein disziplinarisches Spielverbot.
