Erklärung
Das Dreiecksmanöver ist meist ein Königsmanöver, das einen zusätzlichen Zug verbraucht, ohne die Stellung aufzugeben. Der König zieht über drei Felder zum Ausgangspunkt zurück, während der Gegner nur zwischen zwei Feldern wechseln kann. In der Ausgangsstellung ist nun die andere Seite am Zug.
Der Wechsel des Zugrechts kann erzeugen, bei dem jeder nützliche Zug die Stellung verschlechtert. Ein Tempo ist im Schach ein Zug. Wer ein Dreiecksmanöver ausführt, „verliert ein Tempo“: Er braucht absichtlich drei statt zwei Züge für den Rundweg.
Das Manöver funktioniert nur, wenn alle drei Felder sicher sind, der Gegner keinen Wartezug besitzt und die wesentliche Struktur gleich bleibt. Es kann ein erreichen, den gegnerischen König zum Weichen zwingen oder eine vorbereiten.
Häufige Verwechslungen
Dreiecksmanöver und Reservetempo
Das Dreiecksmanöver verbraucht Züge auf einem Weg und kehrt in eine gleichwertige Stellung zurück. Ein Reservetempo ist meist ein aufgesparter Bauernzug.
Begriff anzeigenQuellen
- 1.Triangulation (chess), Wikipedia
- 2.Triangulation, ChessBase
