Erklärung
Die Varma-Tabelle wird bei der Vergabe von Turniernummern in bestimmten Rundenturnieren verwendet. In einem Rundenturnier spielt jeder Teilnehmer gegen jeden anderen, und die ausgeloste Nummer bestimmt die Runde jeder Begegnung. Die Nummernwahl kann daher beeinflussen, wann bestimmte Spieler aufeinandertreffen.
Die Regeln des Weltschachbunds (FIDE) für eingeschränkte Auslosungen behandeln Fälle, in denen Spieler desselben nationalen Verbands nach Möglichkeit nicht in den letzten drei Runden gegeneinander spielen sollen. Varma-Tabellen gruppieren Turniernummern, die diesem Ziel entsprechen. Nationale Gruppen mit mehr Vertretern ziehen nach dem FIDE-Verfahren zuerst aus den vorbereiteten Nummernmengen.
Die FIDE veröffentlicht Varma-Nummerngruppen für Turniere mit 9 bis 24 Spielern in Paargrößen wie 9/10, 11/12 und so weiter. Die Tabelle ist kein Schweizer Paarungssystem und berechnet nach den Runden keine neuen Gegner. Sie beschränkt die anfängliche Nummernauslosung, damit der Spielplan eines Rundenturniers die gewünschte Trennung möglichst erreicht.
Häufige Verwechslungen
Varma-Tabelle und Schweizer System
Varma beschränkt die anfängliche Nummernauslosung eines Rundenturniers. Ein Schweizer System berechnet nach jeder Runde anhand der Ergebnisse neue Paarungen.
