Erklärung
Ein schwaches Feld, auch Loch genannt, entsteht meist, wenn die Bauern, die es kontrollieren konnten, vorgerückt sind, geschlagen wurden oder verschwunden sind. Da Bauern nicht zurückziehen können, kann dieser Kontrollverlust dauerhaft sein. Der Gegner versucht, das Feld mit einer Figur zu besetzen, es als Einbruchsweg zu nutzen oder dort Drohungen aufzubauen.
Die Definition über Bauern ist nützlich, aber die Möglichkeit der Ausnutzung ist entscheidend. Ein Feld kann ohne Bauernschutz bleiben und dennoch kein Problem verursachen, wenn keine gegnerische Figur es erreicht, dort nichts angreift oder der Verteidiger den Eindringling sofort tauschen kann.
Ein Feld verteidigen, das die Bauern nicht mehr decken
- Das Feld mit Figuren kontrollieren und verhindern, dass der Gegner es günstig besetzt.
- Die Figur tauschen, die sich dort festsetzen will.
- Gegenspiel mit eigenen Drohungen auf einem anderen Brettbereich schaffen, damit der Gegner keine Zeit zum Manövrieren hat.
- einsetzen, den gegnerischen Plan voraussehen und seine Vorbereitung verhindern.
Aus Sicht des Angreifers kann ein schwaches Feld zu einem oder einem werden. Die Begriffe beschreiben dieselbe Zone aus verschiedenen Blickwinkeln: den Mangel des Verteidigers und die Gelegenheit des Angreifers.
Häufige Verwechslungen
Schwaches Feld und ungedecktes Feld
Ein Feld kann im Moment ungedeckt sein und später verteidigt werden. Ein schwaches Feld hat meist ein dauerhafteres Problem: Kein eigener Bauer kann es wieder kontrollieren.
Quellen
- 1.The Beautifully Useless Chess Piece, Chess.com
- 2.Weak Squares? Who Cares?, Chess.com
- 3.Pawn structure, Wikipedia
