Erklärung
Die Mannschafts-Schachweltmeisterschaft ist ein Wettbewerb der FIDE, des Weltschachbundes, zwischen Nationalmannschaften und nicht zwischen Spielern, die lediglich um eine Einzelplatzierung kämpfen. Eine Begegnung zwischen zwei Ländern verteilt sich auf mehrere Bretter. An jedem Brett spielt ein Mitglied der einen Mannschaft gegen das entsprechende Mitglied der anderen.
Wie das Mannschaftsergebnis entsteht
- Die Partien an den verschiedenen Brettern werden normalerweise gleichzeitig gespielt.
- Die Einzelergebnisse werden zusammengezählt, um zu entscheiden, welche Mannschaft die Begegnung gewonnen hat oder ob sie remis endete.
- Die Regeln bestimmen die Mannschaftspunkte, die das Ergebnis der gesamten Begegnung belohnen, die in den einzelnen Partien erzielten Brettpunkte und die Feinwertungsverfahren.
Auch die Aufstellungen sind geregelt. Eine Mannschaft benennt ihre Stammspieler und kann Ersatzspieler haben, muss aber die vorgeschriebene Brettreihenfolge und die Auswechselregeln beachten. Eine Aufstellungsentscheidung kann daher die gesamte Begegnung beeinflussen, obwohl jede Partie weiterhin ein individueller Schachkampf ist.
Dies ist weder die Einzelweltmeisterschaft noch eine gewöhnliche Vereinsliga. Der Wettbewerb unterscheidet sich außerdem von der Schacholympiade. Beide werden mit Nationalmannschaften ausgetragen, sind aber eigenständige Veranstaltungen mit eigenen Qualifikationswegen, Formaten und Ergebnislisten.
Verwendung und Kontext
Bei Mannschaftsturnieren können Mannschaftspunkte und Brettpunkte angegeben werden. Mannschaftspunkte fassen das Ergebnis zwischen zwei Teams zusammen, Brettpunkte addieren die Resultate der einzelnen Partien.
Häufige Verwechslungen
Mannschaftspunkte und Brettpunkte
Mannschaftspunkte belohnen den Sieg oder das Remis in der gesamten Begegnung. Brettpunkte entstehen aus Siegen und Remis an den einzelnen Brettern.
