Erklärung
Eine Patzerkontrolle ist eine kurze Pause zwischen der Wahl eines Zugs und seiner Ausführung. Sie soll nicht nochmals die beste Option suchen, sondern eine übersehene unmittelbare Folge aufdecken, etwa eine ungedeckte Figur, ein zugelassenes Matt oder einen entblößten eigenen König.
- Stelle dir den vollständigen Zug vor: Nimm die Figur von ihrem Ausgangsfeld und setze sie auf ihr Zielfeld.
- Betrachte die entstehende Stellung aus Sicht des Gegners und prüfe .
- Prüfe, ob eine Figur ungedeckt wurde, sich eine Reihe, Linie oder Diagonale zum König geöffnet hat oder die gezogene Figur gefangen werden kann.
- Erscheint eine gefährliche Antwort, kehre zur zurück. Andernfalls spiele den Zug.
Diese Routine fängt vor allem Übersehenes in einem Zug und Fehler der auf, etwa vorhandene, aber nicht wahrgenommene Angriffe oder Verteidiger. Sie garantiert weder einen guten Plan noch entdeckt sie jede langfristige Folge. Bei wenig Zeit muss sie kürzer werden, sollte aber zumindest eine Frage bewahren: „Welche Antwort schränkt meine Möglichkeiten am stärksten ein, etwa ein Schach oder Schlag?“
Häufige Verwechslungen
Patzerkontrolle und Berechnung
Berechnung vergleicht Möglichkeiten vor der Wahl. Eine Patzerkontrolle prüft die unmittelbare Sicherheit der bereits gewählten Option.
Begriff anzeigenQuellen
- 1.How to Avoid Blunders, Part 6, Chess.com
- 2.Is Your Move Safe?, Dan Heisman
