Erklärung
In den Schweizer Regeln der FIDE ist eine Paarungsgruppe, auch Pairing Bracket genannt, die konkrete Spielermenge, die der Algorithmus in einem Verarbeitungsschritt zu paaren versucht. Sie muss nicht genau einer entsprechen.
Die Gruppe beginnt mit ansässigen Spielern desselben Punktniveaus und kann Spieler aufnehmen, die in einer anderen Gruppe nicht gepaart werden konnten. Das System prüft Kombinationen, wendet Legalitäts- und Qualitätskriterien an und kann überschüssige Spieler als Floater an die nächste Gruppe weitergeben.
Das Bracket ist somit eine Arbeitseinheit des Paarungsalgorithmus. Es kann nur während der Berechnung einer Runde existieren und sich verändern, wenn Floater eintreten oder weitergegeben werden.
Häufige Verwechslungen
Pairing Bracket und K.-o.-Turnierbaum
Hier bezeichnet Bracket eine technische Gruppe im Schweizer System, nicht zwingend den sichtbaren Turnierbaum eines K.-o.-Wettbewerbs.
