Erklärung
In einem Schweizer Turnier sollen grundsätzlich Spieler mit derselben Paarungspunktzahl aufeinandertreffen. Das ist wegen ungerader Spielerzahl, bereits gespielter Begegnungen, Farbbeschränkungen oder anderer Kriterien nicht immer möglich. Dann bildet das System ein Paar aus verschiedenen , und die Partie erzeugt Float-Kennzeichnungen.
Wird ein Spieler aus einer niedrigeren Punktgruppe gegen jemanden aus einer höheren gepaart, erhält er einen . Der Spieler der höheren Gruppe erhält einen . Diese Kennzeichnungen speichern Bewegungen zwischen Punktniveaus und helfen, sie nach den Systemkriterien nicht unnötig zu wiederholen.
Floats sind technische Hilfsmittel, weder Belohnung noch Strafe. Im niederländischen System der FIDE gibt es zusätzlich einen administrativen Fall: Bestimmte spielfreie Runden oder kampflos erzielte Punkte erzeugen ebenfalls eine Downfloat-Kennzeichnung, obwohl keine Partie zwischen zwei Gruppen stattfand.
Häufige Verwechslungen
Float und Freilos
Ein Float zwischen Gruppen entspricht gewöhnlich einer Partie gegen einen Gegner aus einer anderen Punktgruppe. Ein Paarungsfreilos hat keinen Gegner, obwohl FIDE für diesen Sonderfall eine Downfloat-Kennzeichnung erfasst.
