Erklärung
Eine Schachuhr hat zwei verbundene Zeitanzeigen, von denen immer nur eine läuft. Jeder Spieler verbraucht auf seiner eigenen Anzeige Zeit, während er nachdenkt und seinen ausführt.
Nach seinem Zug drückt der Spieler seine Seite der Uhr. Dadurch hält er seine eigene Zeit an und startet die des Gegners. Die Zeit zwischen dem Loslassen der Figur und dem Drücken der Uhr wird weiterhin dem Spieler zugerechnet, der gerade gezogen hat. Nach den Regeln des Weltschachverbands für Partien am Brett muss die Uhr mit derselben Hand gedrückt werden, mit der die Figur gezogen wurde.
Übliche Arten der Zeitverteilung
- Feste Bedenkzeit: Jeder Spieler erhält einen Vorrat, der abnimmt, solange seine Anzeige läuft.
- Inkrement: Vor jedem Zug wird der verfügbaren Zeit des Spielers ein festgelegter Betrag hinzugefügt.
- Verzögerung: Eine kurze Schonfrist verstreicht, bevor die Hauptbedenkzeit abnimmt.
Der ist die physische oder digitale Anzeige, dass die zugeteilte Zeit eines Spielers abgelaufen ist. Werden die erforderlichen Züge nicht rechtzeitig abgeschlossen, führt dies normalerweise zur Niederlage. Die Partie endet jedoch remis, wenn der Gegner durch keine regelkonforme Zugfolge mattsetzen könnte. Diese Situation hängt mit zusammen.
Häufige Verwechslungen
Eine Schachuhr ist eine einzelne Stoppuhr
Sie ist ein Gerät mit zwei verbundenen Anzeigen. Je nach Zusammenhang kann „Uhr“ auch nur eine der beiden einzelnen Anzeigen bezeichnen.
Quellen
- 1.Article 6: The Chessclock, FIDE Rules Commission
- 2.Leyes del Ajedrez 2023, FIDE Rules Commission
- 3.Glossary of Terms in the Laws of Chess, FIDE Rules Commission
