Kreuzschach

Auch bekannt als: Gegenschach

Eine Antwort auf ein Schach, die das ursprüngliche Schach beseitigt und im selben Zug den gegnerischen König schachsetzt.

Erklärung

Ein Kreuzschach entsteht, wenn der im Schach stehende Spieler einen Zug ausführt, der das Schach abwehrt und den Gegner gleichzeitig schachsetzt. Der Zug erfüllt nicht nur die Pflicht, das Schach abzuwehren, sondern bestimmt sofort neu, welcher Spieler reagieren muss.

Die häufigste Form stellt eine Figur zwischen Angreifer und König. Diese Figur blockiert das ursprüngliche Schach und greift zugleich den gegnerischen König an. Eine andere Form bewegt eine Figur oder den König und deckt dadurch ein Abzugsschach auf, das heißt, der Zug öffnet die Linie einer anderen Figur, die zuvor dahinter verborgen war.

Warum es so zwingend ist

Auf ein Schach muss geantwortet werden. Ein Kreuzschach kann daher die an sich reißen, also die Fähigkeit, den Gegner auf Drohungen reagieren zu lassen, und als besonders starke wirken. Es ist in taktischen Stellungen und manchen Damenendspielen wichtig, in denen eine Schachserie darüber entscheidet, ob ein König entkommt, sich Züge wiederholen oder ein Bauer vorstößt.

Nicht jedes Schach, das nach einem erhaltenen Schach gegeben wird, trägt gewöhnlich diesen Namen. Wird die schachgebende Figur einfach geschlagen und gibt dieser Schlagzug zufällig ebenfalls Schach, beschränken viele Darstellungen den Begriff Kreuzschach auf einen Blockade- oder Abzugsschachmechanismus. Wesentlich ist, dass die Antwort das eine Schach beseitigt und im selben Zug ein anderes gibt. Im engeren Sprachgebrauch geschieht dies durch Blockade oder Abzugsschach.

Häufige Verwechslungen

Ein Schach abwehren und später selbst Schach geben

Beim Kreuzschach wird das antwortende Schach genau mit dem Zug gegeben, der das ursprüngliche Schach beseitigt, nicht erst in einem späteren Zug.

Quellen

  1. 1.Cross-Check, Chess.com
  2. 2.Cross-check (chess), Wikipedia

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