Erklärung
Schach bedeutet, dass der König angegriffen ist und mit dem nächsten Zug in Sicherheit gebracht werden muss. Gibt ein Turm, Läufer oder eine Dame aus der Entfernung Schach, verläuft der Angriff entlang einer Reihe, Linie oder Diagonale, ohne Figuren zu überspringen. Zwischenstellen bedeutet, eine andere eigene Figur auf ein leeres Feld zwischen Angreifer und König zu ziehen und so diese Angriffslinie zu unterbrechen.
Drei Antworten auf ein einfaches Schachgebot
- Den König auf ein nicht angegriffenes Feld ziehen.
- Die Schach gebende Figur schlagen, sofern der König danach sicher ist.
- Eine Figur zwischenstellen, wenn das Schach entlang einer Linie wirkt und mindestens ein Feld zwischen Angreifer und König liegt.
Gegen das Schachgebot eines Springers, Bauern oder Königs kann keine Figur zwischengestellt werden, weil diese Angriffe nicht entlang einer blockierbaren Linie verlaufen. Auch ein Schachgebot durch einen Turm, Läufer oder eine Dame auf einem unmittelbar angrenzenden Feld lässt kein Feld zum Zwischenstellen frei.
Auch ein lässt sich nicht durch Zwischenstellen abwehren. Das Blockieren eines Angriffs ließe den anderen bestehen, daher muss der König ziehen. Gegen ein einzelnes Schachgebot aus der Entfernung kann eine zwischengestellte Figur dagegen Zeit gewinnen, selbst wenn der Angreifer sie anschließend schlagen kann.
Häufige Verwechslungen
Jedes Schachgebot kann blockiert werden
Nur ein Schachgebot aus der Entfernung durch Turm, Läufer oder Dame kann blockiert werden, und auch dann nur, wenn zwischen der Schach gebenden Figur und dem König ein leeres Feld liegt.
Zwischenstellen und Linienunterbrechung sind dasselbe
Zwischenstellen ist hier eine Verteidigung gegen ein Schachgebot. Die Linienunterbrechung ist ein allgemeineres taktisches Motiv, das jede Verbindung zwischen Figuren durchtrennt, auch wenn kein König beteiligt ist.
Quellen
- 1.FIDE Laws of Chess taking effect from 1 January 2023, FIDE
- 2.Chess King - Value and Movements, Chess.com
