Erklärung
In King of the Hill ziehen die Figuren wie im Standardschach, und auch Schachgebote funktionieren unverändert. Hinzu kommt eine weitere Gewinnbedingung: Du gewinnst, sobald ein legaler Zug deinen König nach d4, d5, e4 oder e5 bringt, also auf eines der vier Felder im geometrischen Zentrum des Bretts.
Entscheidend ist, dass der Zug legal sein muss. Ein König darf kein Zentralfeld betreten, wenn es vom Gegner angegriffen wird, denn damit würde er ins Schach ziehen. Steht der eigene König bereits im Schach, muss der Zug dieses zudem legal abwehren. Auch ein gewöhnliches Matt gewinnt weiterhin die Partie.
Diese Regel verändert die Rolle des Königs. Im Standardschach verbringt er oft einen Großteil der Partie damit, Sicherheit zu suchen; hier kann er zugleich zur Figur werden, die auf das Gewinnziel zumarschiert. Jeder Königsvorstoß muss daher zwei Fragen ausbalancieren: Ist der Weg sicher, und kann der Gegner zuerst das Zentrum erreichen oder einen entscheidenden Angriff aufbauen?
Auch macht die Bewegung des Königs zum Hauptziel, doch dort muss die letzte Reihe erreicht werden und Schachgebote sind verboten.
Häufige Verwechslungen
Das Zentrum trotz Schach erreichen
Das Sonderziel hebt die gewöhnliche Königssicherheit nicht auf. Der Zug nach d4, d5, e4 oder e5 muss vollständig legal sein.
Quellen
- 1.King of the Hill, Lichess
