Erklärung
The Oxford Companion to Chess ist ein Nachschlagewerk von David Hooper und Ken Whyld, veröffentlicht bei Oxford University Press. Die erste Ausgabe erschien 1984, weitere Ausgaben folgten. Es ist nicht als Lehrgang aufgebaut, den man von Anfang bis Ende liest, sondern als Enzyklopädie einzeln nachschlagbarer Artikel.
Sein Umfang schließt Schachgeschichte, Biografien, Turniere, Meisterschaften, Eröffnungen, Spielbegriffe, Problemschach, Varianten und die Präsenz des Schachs in Literatur, Kunst, Film und Informatik ein. Diese Breite ermöglicht es, sowohl eine Regel oder einen Namen als auch den breiteren kulturellen Zusammenhang rund um das Brett zu untersuchen.
Eine Enzyklopädie fasst Informationen zusammen und verknüpft sie, ersetzt aber nicht immer die neueste Fachquelle. Ein historischer Artikel kann zu einem Ereignis hinführen, während aktuelle Regeln in den neuesten offiziellen Bestimmungen und moderne Ergebnisse in maßgeblichen Archiven geprüft werden sollten.
Das Buch dokumentiert auch Computerschach und hilft, spätere Veranstaltungen wie die einzuordnen. Seine größte Stärke ist ein breiter Überblick über den Schachwortschatz und die Geschichte, nicht die vollständige Klärung jeder technischen Einzelfrage.
Häufige Verwechslungen
Ein Eröffnungshandbuch
Es behandelt Eröffnungen, verfolgt aber einen viel breiteren enzyklopädischen Zweck und umfasst auch Geschichte, Personen, Regeln, Probleme, Varianten und Kultur.
Das aktuelle Regelbuch
Es kann Regeln und Begriffe erklären, doch eine gedruckte Ausgabe ersetzt bei Änderungen nicht die neuesten offiziellen Bestimmungen.
Quellen
- 1.The Oxford Companion to Chess, Oxford University Press / Google Books
