Gedeckter Freibauer

Auch bekannt als: geschützter Freibauer

Ein Freibauer, der von einem eigenen Bauern gedeckt wird und deshalb schwerer zu schlagen oder aufzuhalten ist.

Erklärung

Ein gedeckter Freibauer ist zunächst ein : Auf seiner eigenen Linie und den beiden Nachbarlinien steht kein gegnerischer Bauer zwischen ihm und der letzten Reihe. Dort kann er sich umwandeln. Zusätzlich wird er diagonal von einem eigenen Bauern gedeckt. Dieser Stützbauer muss selbst kein Freibauer sein.

Die Deckung ist besonders gegen den König wertvoll. Solange der Stützbauer steht, kann der gegnerische König den Freibauern normalerweise nicht schlagen, weil er ein vom Stützbauer angegriffenes Feld betreten würde. Der Verteidiger muss dann oft eine Figur direkt vor den Bauern stellen, eine Blockade, oder zuerst den Stützbauer angreifen.

Ein gedeckter Freibauer ist widerstandsfähig, aber nicht unaufhaltsam. Eine Figur kann ihn festlegen, der Stützbauer kann entfernt werden oder der Freibauer von hinten angegriffen werden. Seine tatsächliche Stärke hängt von der Entfernung zur letzten Reihe, der Unterstützung durch König und Figuren und der Zeit für eine gegnerische Blockade ab.

Verwendung und Kontext

Im Endspiel kann ein gedeckter Freibauer den gegnerischen König binden, während der eigene König auf der anderen Brettseite wirkt.

Häufige Verwechslungen

Gedeckter Freibauer und verbundene Freibauern

Ein gedeckter Freibauer braucht einen anderen Bauern als Schutz, doch dieser Stützbauer muss kein Freibauer sein. Verbundene Freibauern sind zwei oder mehr Freibauern auf benachbarten Linien.

Quellen

Verwandte Begriffe

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