Erklärung
Die Alapin-Variante beginnt mit 1.e4 c5 2.c3. In der bedeutet c3, dass der weiße Bauer von c2 ein Feld vorzieht. Er soll vor allem d4 stützen, damit Weiß zwei Bauern nebeneinander ins Zentrum stellen und nach einem Tausch auf d4 mit dem c-Bauern zurückschlagen kann.
Die Idee ist direkt: ein stabiles Zentrum aufbauen und viele offene sizilianische Varianten vermeiden. Der Preis besteht darin, dass c3 das natürliche Feld des Springers b1 besetzt und keine Figur entwickelt. Schwarz nutzt dieses Tempo, um das Zentrum sofort herauszufordern, vor allem mit ...d5 oder ...Nf6, das den Bauern e4 angreift.
bereitet das Zentrum vor, gibt Schwarz aber Zeit für einen Gegenstoß
Alapin verändert die Vorbereitung von
Weiß stützt den zentralen Vorstoß mit dem c-Bauern, statt die Stellung sofort zu öffnen.
Kann Weiß e4 und d4 festigen, gewinnt es Raum und kann seine Figuren leicht entwickeln. Erzwingt Schwarz günstige zentrale Abtäusche, kann eine ausgeglichene Stellung mit aktiven Figuren entstehen. Alapin ist daher nicht nur eine Möglichkeit, Theorie zu umgehen: Man muss verstehen, wann das Zentrum zu halten, e5 vorzurücken oder vereinfachende Abtäusche zuzulassen sind.
Das enthält ebenfalls c3, jedoch erst nach d4 und ...cxd4. Dort opfert Weiß bewusst einen Bauern; in Alapin stützt c3 gewöhnlich d4, ohne Material zu opfern.
Häufige Verwechslungen
Alapin und Smith-Morra
In Alapin stützt c3 den Zug d4. Im Smith-Morra-Gambit kommt d4 zuerst, und der c-Bauer wird nach ...cxd4 angeboten.
Begriff anzeigenQuellen
- 1.Alapin Sicilian Defense, Chess.com
- 2.B22 Sicilian, Alapin's variation (2.c3), 365Chess
- 3.Sicilian Defence, Alapin Variation, Wikipedia
