Erklärung
Die Frauen-Schachweltmeisterschaft ist der Frauen vorbehaltene Einzelweltmeistertitel von FIDE, dem Weltschachbund. Sie wurde erstmals 1927 ausgetragen, als Vera Menchik die Eröffnungsausgabe gewann. Es gelten dieselben grundlegenden Schachregeln wie in anderen Wettbewerben. Der Unterschied liegt in der Teilnahmeberechtigung für den Zyklus.
Das Format hat sich stark verändert. Es begann als Rundenturnier, in dem jede Teilnehmerin gegen alle anderen spielte. In weiten Teilen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war ein Titelkampf über mehrere Partien das Hauptformat. Später gab es K.-o.-Turniere, in denen eine Niederlage im Wettkampf zum Ausscheiden führen konnte. Seit 2020 wird der Titel wieder in einem Wettkampf entschieden.
In modernen Zyklen bestimmt eine Reihe von Wettbewerben, wer die amtierende Weltmeisterin herausfordern darf. Qualifikationswege, Wettkampflängen und Feinwertungsregeln können sich zwischen den Zyklen ändern. Daher sollte man die beständige Idee des Titels von den Bestimmungen einer einzelnen Ausgabe unterscheiden.
Sie darf nicht als Frauenversion einer ansonsten nur Männern vorbehaltenen Meisterschaft verstanden werden. Die wichtigste ist unabhängig vom Geschlecht offen, sodass Frauen auch dort versuchen können, sich zu qualifizieren. Die Frauen-Weltmeisterschaft bietet zusätzlich einen eigenen Titel und Zyklus für Spielerinnen.
Häufige Verwechslungen
Frauen-Weltmeisterschaft und offene Weltmeisterschaft
Die Frauen-Schachweltmeisterschaft ist Frauen vorbehalten. Die wichtigste Schachweltmeisterschaft ist unabhängig vom Geschlecht offen und keine reine Männerkategorie.
Begriff anzeigenQuellen
- 1.FIDE History, FIDE Open Chess Museum
- 2.Interesting facts about women's world champions, FIDE Open Chess Museum
- 3.About the Match: Women's World Championship 2025, FIDE
