Erklärung
Bughouse wird von vier Personen in zwei Teams gleichzeitig an zwei Brettern gespielt. In jedem Team führt ein Spieler Weiß an einem Brett, der Partner Schwarz am anderen. Beide Partien sind durch eine Regel verbunden, die die Bedeutung jedes Schlagzugs grundlegend verändert.
Wenn du eine gegnerische Figur schlägst, scheidet sie nicht einfach aus der Partie aus. Sie gelangt in die Reserve deines Partners. In einem späteren Zug darf dein Partner eine Figur einsetzen: Statt eine bereits auf dem Brett stehende Figur zu ziehen, stellt er eine Reservefigur auf ein freies Feld. Nach den üblichen Regeln dürfen Bauern nicht direkt auf der ersten oder achten Reihe eingesetzt werden.
Dadurch kann ein Ereignis an einem Brett die Möglichkeiten am anderen sofort verändern. Ein Schlagzug kann genau die Figur liefern, die der Partner zum Angriff, zur Verteidigung oder zum Abwehren eines Schachs benötigt. Die Kommunikation im Team gehört deshalb zum normalen Spiel, und jedes Brett hat gewöhnlich eine eigene Uhr.
Die Regeln für das Ende des Wettkampfs können je nach Veranstalter oder Plattform variieren. Auf Chess.com etwa entscheidet die erste Niederlage, Zeitüberschreitung oder Aufgabe den Wettkampf für beide Bretter. Die ähnlichste Variante ist , doch dort spielen nur zwei Personen und jeder Spieler verwendet die selbst geschlagenen Figuren wieder.
Verwendung und Kontext
Kläre vor der Partie, wie das Teamergebnis bestimmt und mit Umwandlungsfiguren verfahren wird, da diese Einzelheiten je nach Format variieren können.
Häufige Verwechslungen
Crazyhouse
Im Bughouse gehen deine Schlagfiguren an deinen Partner am anderen Brett. Im Crazyhouse gelangen sie in deine eigene Reserve und du setzt sie selbst ein.
Begriff anzeigenQuellen
- 1.Bughouse Chess, Chess.com
