Erklärung
Das Burstein-System ist ein Verfahren für Schweizer Paarungen. In einem Schweizer Turnier spielt nicht jeder gegen jeden. Nach jeder Runde werden neue Paarungen gebildet, wobei vor allem Teilnehmer mit ähnlicher Punktzahl aufeinandertreffen und weitere Einschränkungen beachtet werden.
Die besondere Idee des Burstein-Systems besteht darin, die bisherige Gegnerschaft jedes Spielers zu vergleichen. Nach einigen Setzrunden, die dem System eine Grundlage geben, bevor das charakteristische Kriterium greift, bildet das Verfahren einen Index aus zwei Werten. addiert die aktuellen Punktzahlen der bisherigen Gegner. gewichtet die Punktzahl jedes Gegners nach dem gegen ihn erzielten Ergebnis. Innerhalb derselben Punktgruppe soll die durchschnittliche Gegnerstärke angenähert werden, indem hohe Indizes nach Möglichkeit mit niedrigen gepaart werden.
Der Index dient zur Bildung der Paarungen, nicht als Ersatz für die tatsächliche Punktzahl der Rangliste. Einschränkungen wie die Vermeidung wiederholter Gegner und die Farbverteilung bleiben wichtig. Die misst, wie viele Partien mehr mit Weiß als mit Schwarz gespielt wurden, und hilft bei der Farbpräferenz.
Häufige Verwechslungen
Burstein und Buchholz
Burstein ist ein vollständiges Paarungssystem. Buchholz ist ein Maß für die Gegnerschaft, das Burstein als Teil seines Index verwendet.
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