Wettkampfmanipulation

Auch bekannt als: Manipulation von Schachwettkämpfen

Eine vorsätzliche und unzulässige Veränderung des Ergebnisses oder Verlaufs eines Wettkampfs, um einen Vorteil zu erlangen.

Erklärung

Wettkampfmanipulation liegt vor, wenn eine Person eine Absprache trifft, eine Handlung vornimmt oder bewusst eine Handlung unterlässt, um das Ergebnis oder den normalen Verlauf eines Schachwettkampfs unzulässig zu verändern. Ziel ist es, einen Teil der echten Ungewissheit des Wettkampfs zugunsten dieser Person oder einer anderen Person zu beseitigen.

Der Begriff ist nicht auf die Endplatzierung eines Turniers beschränkt. Er kann eine Partie, einen Mannschaftskampf, die Paarungen, also die Zuteilung der Gegner, die Bestellung von Funktionsträgern oder einen anderen wesentlichen Teil des Wettkampfablaufs betreffen. Die Absicht ist entscheidend: Auch ein Versuch kann den Tatbestand erfüllen, wenn der Plan scheitert und letztlich kein Vorteil erlangt wird.

Häufige Formen

  • , wenn ein Ergebnis oder ein wesentlicher Teil eines Wettkampfs im Voraus vereinbart oder gesteuert wird.
  • Wertungsbetrug, wenn Ergebnisse oder Aufzeichnungen verzerrt werden, um eine irreführende numerische Einschätzung der Spielstärke zu erzeugen.
  • Die Verwendung einer , damit eine Leistung der falschen Person zugerechnet wird.
  • Die bewusste Teilnahme an einem .

Verwendung und Kontext

Dies ist eine weit gefasste Kategorie der sportlichen Integrität. Ihre konkreten Formen können sich überschneiden und unterschiedliche Sanktionen nach sich ziehen.

Häufige Verwechslungen

Manipulation und Partieabsprache

Partieabsprache ist eine Form der Manipulation, die weiter gefasste Kategorie umfasst aber auch Ratings, Identitäten, Aufzeichnungen und andere Bestandteile des Wettkampfs.

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Quellen

Verwandte Begriffe

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