Erklärung
Im Online-Schach liegt ein Verbindungsabbruch vor, wenn die Internetverbindung oder die elektronische Verbindung zwischen dem Gerät des Spielers und dem , also dem Plattformbereich mit Brett und Uhr, verloren geht. Das Brett kann sich nicht mehr aktualisieren, Züge können möglicherweise nicht gesendet werden und der Server empfängt von diesem Gerät keine normale Aktivität mehr.
Das ist nicht dasselbe wie . Bei Lag läuft die Kommunikation weiter, kommt aber verspätet an. Bei einem Verbindungsabbruch wird sie unterbrochen. Aus Sicht des Spielers können beide Probleme einige Sekunden lang ähnlich wirken, weshalb die Benutzeroberfläche oder die Verbindungsanzeige der bessere Anhaltspunkt ist.
Die Folgen hängen von den Regeln der Plattform oder des Turniers ab. Nach den Online-Bestimmungen der FIDE ist der Spieler dafür verantwortlich, eine stabile Verbindung aufrechtzuerhalten, und seine Uhr läuft während eines Verbindungsabbruchs weiter. Gelingt die Wiederverbindung vor dem Zeitablauf, kann er mit der verbleibenden Zeit weiterspielen. Gelingt sie nicht, kann die Partie verloren sein, sofern die besonderen Wettkampfregeln keine andere Lösung vorsehen.
Ein beaufsichtigtes Turnier kann zusätzliche Pflichten zu Kamera, Gerät, Standort und Kommunikation mit dem Schiedsrichter festlegen. Ein plattformweiter Serverausfall kann ebenfalls anders behandelt werden als ein individuelles Verbindungsproblem. Deshalb darf nicht vorausgesetzt werden, dass Pause, Wiederverbindungsfrist oder automatisches Ergebnis auf jeder Plattform gleich funktionieren.
Häufige Verwechslungen
Verbindungsabbruch und Lag-Kompensation
Die kann einen Teil einer Übertragungsverzögerung ausgleichen. Sie garantiert nicht, dass Zeit wiederhergestellt wird, in der das Gerät vollständig offline war.
Begriff anzeigen