IM-Norm

Auch bekannt als: Norm für Internationaler Meister

Eine IM-Norm ist eine Leistung, die auf dem Weg zum Titel Internationaler Meister die Anforderungen des Internationalen Schachverbands (FIDE) erfüllt.

Erklärung

Eine IM-Norm, wobei IM für Internationaler Meister steht, ist eine nach den Regeln von FIDE, dem Internationalen Schachverband. Sie weist eine Turnierleistung auf IM-Niveau in einer Veranstaltung nach, die neben dem Ergebnis auch Bedingungen zur Stärke und Zusammensetzung der Gegner erfüllt.

Wichtigste Bedingungen

  • Eine Leistung von mindestens 2450, berechnet aus der Punktzahl und der Spielstärke der Gegner.
  • Ein angepasstes durchschnittliches Gegnerrating von mindestens 2230. Das Rating ist eine numerische Schätzung der Wettkampfstärke.
  • Mindestens 35 Prozent der möglichen Punkte.
  • Mindestens die Hälfte der Gegner muss einen der Spielertitel führen, die FIDE für diese Regel zählt, wobei Candidate Master (CM) und Woman Candidate Master (WCM) ausgeschlossen sind.
  • Mindestens ein Drittel der Gegner, mindestens jedoch drei, müssen Internationale Meister oder Großmeister (GMs) sein. Weitere Regeln betreffen nationale Verbände, Veranstaltungsformat und gültige Partien.

Für diese Berechnung beträgt die angepasste Rating-Untergrenze eines Gegners 2050. Unter den vorgeschriebenen Bedingungen darf höchstens ein Gegner, dessen tatsächliches Rating niedriger ist, ausschließlich für die Normberechnung als Spieler mit 2050 behandelt werden. Für den IM-Titel auf dem normalen Weg müssen die Normen mindestens 27 Partien umfassen und der Spieler muss ein Rating von 2400 erreicht haben.

Häufige Verwechslungen

IM-Norm und Rating 2450

2450 ist das Mindestleistungsniveau dieser Normleistung. Das persönliche Rating für den normbasierten IM-Titel beträgt 2400.

IM-Norm und GM-Norm

Eine erfordert eine Leistung von 2600, einen Gegnerdurchschnitt von 2380 und einen bestimmten Mindestanteil an GM-Gegnern.

Verwandte Begriffe

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