Modern Chess Openings

Auch bekannt als: MCO

Eine langjährige Reihe von Nachschlagewerken, die etablierte Schacheröffnungsvarianten ordnet und zusammenfasst.

Erklärung

Modern Chess Openings, meist zu MCO abgekürzt, ist eine Reihe von Eröffnungshandbüchern, die 1911 von R. C. Griffith und J. H. White begonnen wurde. Zahlreiche spätere Ausgaben und Bearbeiter machten den Titel zu einem dauerhaften Nachschlagewerk der englischsprachigen Schachliteratur.

Eine Eröffnung ist die erste Phase einer Partie, in der beide Seiten Figuren entwickeln, um Raum kämpfen und die Königssicherheit vorbereiten. Eine Variante ist eine bestimmte Zugfolge innerhalb einer Eröffnung. MCO stellt solche Folgen kompakt dar, meist als verzweigte Alternativen mit Namen, Symbolen und kurzen Kommentaren. Dafür muss man lesen können, das System fester Koordinaten, das Züge wie e4, Nf3 oder Bb5 aufzeichnet.

Das Buch hilft dabei, eine bekannte Variante zu finden, Antworten zu vergleichen und ein Repertoire aufzubauen, also eine vorbereitete Auswahl von Eröffnungen für Weiß und Schwarz. Es ist kein verpflichtendes Drehbuch. Ein Zug kann etabliert sein, weil er sich in vielen Partien bewährt hat, doch die entstehende Stellung muss weiterhin verstanden werden.

Das Erscheinungsjahr der Ausgabe ist wichtig. Die Eröffnungstheorie verändert sich, wenn neue Partien und Analysen Verbesserungen aufdecken. Modern ist Teil des historischen Titels, doch eine alte Ausgabe beschreibt nicht unbedingt den neuesten Wissensstand.

Häufige Verwechslungen

Ein dauerhaft aktuelles Buch

Modern ist Teil des Titels. Eine ältere Ausgabe kann historisch nützlich sein, auch wenn konkrete Analysen inzwischen überholt sind.

Die Moderne Verteidigung

Modern Chess Openings ist eine Buchreihe. Die Moderne Verteidigung ist eine bestimmte Eröffnung, daher bezeichnen die Namen nicht dasselbe.

Quellen

  1. 1.Modern Chess Openings, Chess Notes (Edward Winter)

Verwandte Begriffe

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