Erklärung
Der Damenbauer ist ein Bauer auf der d-Linie, also der senkrechten Spalte, auf der die Damen die Partie beginnen. In der Anfangsstellung steht der weiße Bauer auf d2 und der schwarze auf d7. In heutigen Texten heißen sie auch d-Bauern.
Der Ausdruck stammt aus der traditionellen Benennung der Linien. Zur e-Linie gehört der , auf der b- und g-Linie stehen Springerbauern und auf der a- und h-Linie . Die Zuordnung beruht auf den Figuren, die in der Anfangsstellung hinter diesen Bauern stehen.
Ein Damenbauer ist nicht jeder Bauer auf der Damenseite. Die a-, b- und c-Linie bilden den , während die d-Linie zum Zentrum gehört. Außerdem bezeichnet der Name die aktuelle Linie des Bauern. Ein Schlagzug kann diese standortbezogene Beschreibung ändern.
Der Damenbauer besetzt die d-Linie
Die d-Linie gehört nicht zum äußeren Damenflügel
Die Bauern auf und sind nach den Damen auf und benannt. Die Bauern auf der a-, b- und c-Linie bilden den Damenflügel, sind aber keine Damenbauern.
Häufige Verwechslungen
Damenbauer und Bauer auf der Damenseite
Der Damenbauer steht speziell auf der d-Linie. Die a-, b- und c-Bauern befinden sich am Damenflügel, tragen aber andere Namen.
Quellen
- 1.Glossary of chess, Wikipedia
- 2.Article 2: The Initial Position of the Pieces on the Chessboard, FIDE Rules Commission
