Erklärung
Das Startfeld einer Figur ist das Feld, das sie zu Beginn einer Standardpartie besetzt. Beispielsweise startet der weiße König auf e1, die weißen Türme auf a1 und h1, der weiße auf e2 und der schwarze auf d7.
Der Begriff ist wichtig, weil manche Regeln nicht nur vom aktuellen Feld einer Figur, sondern auch von ihrer bisherigen Bewegung abhängen. König und Turm müssen für die auf ihren ursprünglichen Feldern stehen. Sind sie zuvor gezogen, stellt eine Rückkehr das Rochaderecht jedoch nicht wieder her. Ebenso darf ein Bauer nur bei seinem ersten Zug zwei Felder vorrücken, sofern der Weg frei ist.
„Startfeld“ bedeutet nicht zwingend das Feld, von dem irgendein Zug beginnt. Dieses heißt einfach Ausgangsfeld des Zuges. In Studien oder historischen Rekonstruktionen muss aus dem Zusammenhang hervorgehen, ob sich „ursprünglich“ auf den Partiebeginn oder auf den Beginn eines einzelnen Zuges bezieht.
Häufige Verwechslungen
Eine Rückkehr stellt das Rochaderecht wieder her
Nein. Sobald König oder Turm gezogen haben, bringt die Rückkehr auf das Startfeld das verlorene Recht nicht zurück.
Begriff anzeigenQuellen
- 1.Glossary of chess, Wikipedia
- 2.Article 2: The Initial Position of the Pieces on the Chessboard, FIDE Rules Commission
- 3.Article 3: The Moves of the Pieces, FIDE Rules Commission
