Smith-Notation

Ein Zugformat, das Ausgangsfeld, Zielfeld und Zusatzdaten aufzeichnet, damit eine Partie rückwärts durchlaufen werden kann.

Erklärung

Die von Warren D. Smith entwickelte und auf dem Server des Internet Chess Club verwendete Smith-Notation beginnt mit vier Zeichen: dem Ausgangsfeld gefolgt vom Zielfeld. Jedes Feld besteht aus einem Linienbuchstaben von a bis h und einer Reihenzahl von 1 bis 8.

Danach kann eine Kennung für die geschlagene Figur folgen: p für Bauer, n für Springer, b für Läufer, r für Turm, q für Dame und k für König. E kennzeichnet en passant, den besonderen Schlag eines Bauern, der gerade zwei Felder vorgerückt ist. Die Buchstaben c oder C können die Rochade kennzeichnen, den gemeinsamen Zug von König und Turm. Bei einer Umwandlung wird die gewählte Figur am Ende angefügt.

Die Aufzeichnung dessen, was vom Brett verschwand, macht die Folge reversibel. Software kann einen Zug zurücknehmen, ohne die gesamte vorherige Stellung gesondert speichern zu müssen. Das war ein praktischer Vorteil für Server und Schachprogramme.

Bei einem ruhigen Zug kann Smith der ähneln, weil beide mit Ausgangs- und Zielfeld beginnen. Bei Schlagzügen und Sonderfällen zeigt sich der Unterschied: Smith kann die geschlagene Figur anhängen, UCI nicht.

Verwendung und Kontext

Es handelt sich um ein maschinenorientiertes Partieformat und nicht um die Notation, die ein Spieler üblicherweise auf einem Partieformular schreibt.

Häufige Verwechslungen

UCI-Notation

UCI verwendet Ausgangsfeld, Zielfeld und Umwandlung. Smith kann zusätzlich die geschlagene Figur angeben, um das rückwärtige Abspielen zu erleichtern.

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Quellen

  1. 1.Algebraic Chess Notation, Chess Programming Wiki
  2. 2.Warren D. Smith, Chess Programming Wiki

Verwandte Begriffe

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