Erklärung
Das Zielfeld ist der Punkt, an dem die ziehende Figur ankommt. Vor dem Zug steht die Figur auf ihrem Ausgangsfeld, nach einem gewöhnlichen Zug auf dem Zielfeld. Dessen Koordinaten beschreiben das Ergebnis und helfen zu bestimmen, ob die Figur es erreichen konnte.
Stand eine gegnerische Figur auf dem Zielfeld, wird sie gewöhnlich als Teil des Schlagzuges entfernt und die ziehende Figur nimmt ihren Platz ein. Eine eigene Figur darf das Zielfeld nie besetzen. Der Versuch, auf ihr Feld zu ziehen, ist regelwidrig.
En passant ist eine wichtige optische Ausnahme. Dieser besondere Schlagzug ist unmittelbar verfügbar, nachdem ein gegnerischer Bauer zwei Felder vorgerückt ist. Der schlagende Bauer landet auf einem zuvor leeren Zielfeld, während der geschlagene Bauer von einem anderen Feld entfernt wird. Bei der oder eine andere Figur ist das Zielfeld zugleich das Umwandlungsfeld, und die neue Figur wirkt dort sofort.
Für die Regelkonformität genügt die geometrische Erreichbarkeit nicht. Der Weg kann blockiert sein, eine Sonderbedingung kann fehlen oder der Zug kann den eigenen König einem Angriff aussetzen. Insbesondere darf ein König kein angegriffenes Feld als Zielfeld verwenden, weil dies verursachen würde.
Quellen
- 1.Target Square, Chess Programming Wiki
- 2.Article 3: The Moves of the Pieces, FIDE Rules Commission
