Erklärung
Die Zeitkontrolle bestimmt die Beziehung zwischen Zügen und Uhr. Sie kann beispielsweise verlangen, innerhalb einer ersten Periode eine Mindestzahl von Zügen auszuführen, und danach eine weitere Periode für den Abschluss der Partie gewähren. Sie kann auch von Beginn an einen einzigen Zeitblock für alle Züge vorsehen.
Die Regeln können einen Zeitmechanismus pro Zug hinzufügen. Ein addiert gemäß der festgelegten Regel Zeit zur Uhr. Eine gibt nach dem Zug bis zu einem festen Betrag der gerade verbrauchten Zeit zurück, sodass ein innerhalb dieses Spielraums ausgeführter Zug den Hauptstand der Uhr nicht verändert. Diese Mechanismen sind Bestandteile der Zeitkontrolle und keine getrennten Zeiten, zwischen denen der Spieler wählen kann.
Der Weltschachbund (FIDE) nennt als Beispiel 90 Minuten für 40 Züge, danach 30 Minuten für den Rest der Partie und ab dem ersten Zug ein Inkrement von 30 Sekunden. Wichtig ist, alle Bestandteile zu lesen: Dauer jeder Periode, erforderliche Zugzahl und vorhandene Zusatzzeit. Eine ist die letzte Phase, in der alle verbleibenden Züge mit der verfügbaren Zeit ausgeführt werden müssen.
Quellen
- 1.FIDE Laws of Chess taking effect from 1 January 2023, FIDE
- 2.FIDE Arbiters' Manual 2025, FIDE Arbiters' Commission
