Erklärung
Alexander Alekhine (1892-1946) war von 1927 bis 1935 und erneut von 1937 bis zu seinem Tod Schachweltmeister. Er gewann die Krone 1927 gegen , verlor sie 1935 an Max Euwe und holte sie im Rückkampf 1937 zurück.
Sein Schach wird stark mit Kombinationsspiel verbunden. Eine Kombination ist eine berechnete Zugfolge, die ein konkretes Ergebnis herbeiführen soll. Sie enthält oft Drohungen, die eine Antwort verlangen, oder Opfer, also das freiwillige Geben eines Bauern oder einer Figur zugunsten eines anderen Vorteils. Alekhine war nicht nur in der Ausführung solcher Folgen besonders stark, sondern bereitete ihre Voraussetzungen vor: Er verbesserte seine Figuren, provozierte Schwächen und griff in aufeinanderfolgenden Wellen an.
Deshalb wäre es irreführend, ihn nur als Angreifer zu beschreiben, der sich auf kurze berechnete Folgen verließ. Seine Opfer waren oft die Folge sorgfältiger strategischer Vorbereitung und kein Ersatz dafür. Sobald der Angriff seinen Zweck erfüllt hatte, konnte er auch Figuren tauschen und in ein günstiges Endspiel mit weniger Figuren übergehen.
Alekhine starb 1946, während er noch den hielt. Dies ist in der offiziellen Weltmeisterschaftslinie einmalig. Für einen möglichen Wettkampf gegen war eine Vereinbarung getroffen worden, doch Alekhines Tod verhinderte die Austragung.
Quellen
- 1.Alexander Alekhine, FIDE Open Chess Museum
- 2.Alexander Alekhine, World Chess Hall of Fame
