Erklärung
Ein König steht im Schach, wenn er einem unmittelbaren ausgesetzt ist. Eine Schachabwehr ist jeder regelkonforme Zug, nach dem der König nicht mehr in Gefahr ist. Es genügt nicht, selbst eine Drohung gegen den Gegner aufzustellen: Nach dem Zug darf der eigene König nicht länger angegriffen sein.
Die drei möglichen Methoden
- Den König auf ein Feld ziehen, das kein ist. Der König darf auch keine Figur schlagen, wenn das Zielfeld von einer weiteren gegnerischen Figur gedeckt wird.
- Die schachgebende Figur schlagen, sofern der eigene König dadurch keinem anderen Angriff ausgesetzt wird.
- Eine Figur zwischen Angreifer und König stellen. Dies funktioniert nur gegen einen Fernangriff von Turm, Läufer oder Dame und nur dann, wenn mindestens ein Feld dazwischen liegt.
Beim Doppelschach greifen zwei Figuren den König gleichzeitig an. Als Antwort kommt nur ein Königszug infrage, wobei der König eine der schachgebenden Figuren schlagen darf. Das Dazwischenziehen oder Schlagen mit einer anderen Figur würde nur einen der beiden Angriffe beseitigen.
Häufige Verwechslungen
Auf Schach mit einem Gegenschach antworten
Ein Gegenangriff auf den gegnerischen König ist nur regelkonform, wenn derselbe Zug zugleich jeden Angriff auf den eigenen König vollständig beseitigt.
Quellen
- 1.Article 3: The Moves of the Pieces, FIDE Rules Commission
- 2.Check, Chess Programming Wiki
