Erklärung
Ein Zug ist regelwidrig, wenn er eine für die Stellung geltende Regel nicht erfüllt. Der Fehler kann in der Zugweise der Figur, einem blockierten Weg, einer nicht erfüllten Sonderbedingung oder darin liegen, dass der eigene König angegriffen bleibt.
Häufige Fälle
- Einen Turm diagonal oder einen Bauern rückwärts ziehen.
- Einen Läufer, Turm oder eine Dame über eine andere Figur hinwegziehen.
- Den König auf ein angegriffenes Feld ziehen oder ein bestehendes nicht abwehren.
- Eine versuchen, nachdem der König gezogen hat, über ein angegriffenes Feld oder mit Figuren dazwischen.
- En passant schlagen, nachdem die unmittelbare Gelegenheit bereits verstrichen ist.
Bei einer Präsenzpartie im Turnier wendet der Schiedsrichter das für die Veranstaltung und Bedenkzeit festgelegte Verfahren zur Korrektur und Bestrafung an. Auf einer digitalen Plattform lehnt die Oberfläche den Versuch normalerweise ab, bevor er als ausgeführter Zug gilt. Ein schlechter Zug, der alle Regeln erfüllt, ist nicht regelwidrig, sondern schlicht ein Fehler.
Verwendung und Kontext
Die kann einschränken, wie ein Spieler die Situation nach dem Berühren einer Figur korrigiert, selbst wenn der beabsichtigte Zug regelwidrig ist.
Häufige Verwechslungen
Regelwidriger Zug und Fehler
Ein regelwidriger Zug verletzt die Regeln. Ein Fehler ist ein regelkonformer Zug, der die Stellung verschlechtert.
Begriff anzeigenQuellen
- 1.FIDE Laws of Chess taking effect from 1 January 2023, FIDE
- 2.Leyes del Ajedrez 2023, versión oficial en español, FIDE Rules Commission
