Erklärung
Das hat zwei Diagonalen maximaler Länge. Die dunkelfeldrige verläuft von a1 nach h8 über a1, b2, c3, d4, e5, f6, g7 und h8. Die hellfeldrige verläuft von a8 nach h1 über a8, b7, c6, d5, e4, f3, g2 und h1. Jede enthält acht Felder, mehr als jede andere Diagonale.
Beide verlaufen durch das und können einen Flügel mit dem anderen verbinden. Ein oder eine kann entlang ihnen über große Entfernung wirken, aber nur wenn keine Figur dazwischensteht. Eine eigene Figur unterbricht die Linie. Die erste gegnerische Figur kann geschlagen werden, verhindert aber auch Angriffe dahinter.
Bei einem Fianchetto wird ein Läufer nach b2, g2, b7 oder g7 entwickelt, nachdem der benachbarte Bauer gezogen hat. Diese Aufstellung bringt den Läufer meist auf eine lange Diagonale und kann ihm Einfluss auf das Zentrum und den gegenüberliegenden Flügel geben. Allein dort zu stehen garantiert keine Aktivität, denn ein Bauer oder eine Figur vor dem Läufer kann ihn weiterhin blockieren.
Häufige Verwechslungen
Jede lange Diagonale
Im genauen Gebrauch bezeichnet lange Diagonale meist a1-h8 oder a8-h1, die einzigen Diagonalen mit acht Feldern. Andere Diagonalen können lang wirken, durchqueren aber nicht das ganze Brett.
Quellen
- 1.Article 2: The Initial Position of the Pieces on the Chessboard, FIDE Rules Commission
- 2.Article 3: The Moves of the Pieces, FIDE Rules Commission
- 3.Fianchetto, Chess.com
