Erklärung
Fog-of-War-Schach verbirgt vor jedem Spieler einen anderen Teil des Bretts. Es ist ein Spiel mit unvollständiger Information, das heißt, keiner der Teilnehmer kennt während der Partie die vollständige Stellung. Ein Spieler sieht seine eigenen Figuren und die Felder, auf die sie legal ziehen können. Alles andere bleibt im Nebel.
Eine gegnerische Figur wird sichtbar, wenn sie auf einem Feld steht, das eine eigene Figur erreichen kann. Das Ziehen oder der Verlust einer Figur kann den sichtbaren Bereich sofort verändern. Eine gegnerische Figur, die zuletzt auf einem bestimmten Feld gesehen wurde, kann sich daher inzwischen irgendwo im verborgenen Bereich befinden.
Der König und das Ende der Partie
Schach und Schachmatt existieren nicht. Schach würde bekannt geben, dass der König angegriffen ist, und Schachmatt würde bedeuten, dass der Angriff keine legale Antwort zulässt. Beide Begriffe könnten Informationen offenbaren, auf die der Spieler keinen Anspruch hat. Ein König darf deshalb auf ein angegriffenes Feld ziehen, und die Partie endet, wenn eine Seite den gegnerischen König schlägt.
Die meisten übrigen Zugregeln bleiben vertraut. Die zentrale Schwierigkeit besteht darin, Wissen von Schlussfolgerungen zu trennen. Eine ruhig wirkende Linie kann einen Angreifer verbergen, und der König kann geschlagen werden, nachdem er ein Feld betreten hat, das von einer unsichtbaren Figur kontrolliert wird.
Jens Bæk Nielsen und Torben Osted schlugen die Variante 1989 unter dem Namen Dark Chess vor. Online-Software kann jedem Spieler leicht nur die ihm verfügbaren Informationen anzeigen. Beim Spiel auf physischen Brettern ist ein Schiedsrichter oder ein anderes System nötig, das die beiden Ansichten getrennt hält.
Sie unterscheidet sich von . Fog of War zeigt jedem Spieler einen wechselnden Ausschnitt des Bretts. Im Kriegspiel sehen Spieler normalerweise nur ihre eigenen Figuren und sind auf begrenzte Mitteilungen eines Schiedsrichters über Legalität, Schlagzüge und Schachgebote angewiesen.
Häufige Verwechslungen
Es ist kein Blindschach
Die Regeln verbergen Informationen und jeder Spieler erhält eine Teilansicht. Er merkt sich nicht freiwillig eine zuvor vollständig sichtbare Stellung.
Die Partie wird nicht durch Schachmatt gewonnen
Da es kein Schach gibt, wird weitergespielt, bis ein König geschlagen ist.
Quellen
- 1.Fog of War, PyChess
- 2.Fog Of War Chess, Chess.com
